Bauprojekt
Arbeiten und Wohnen
Der Wissenspark Salzburg-Urstein nimmt Gestalt an
Das Bauprojekt Wissenspark Salzburg-Urstein versteht sich als städtebauliches Ensemble, welches den vielfältigen Anforderungen
- des Landschaftsraumes, der Topographie und
- den historischen Merkmalen des Ortes sowie
- der zukünftigen Nutzer entspricht.
Der Wissenspark führt die vorhandenen örtlichen Strukturen fort und bindet sich durch die Gliederung der Baumassen sowie das übergreifende Gestaltungskonzept in den Landschaftsraum der Ursteinau ein.
Zentraler Bestandteil des Masterplanes Wissenspark Salzburg Urstein ist der visuell räumliche Bezug zur Meierei, die auch schon der Ausgangspunkt zur Entwicklung der Fachhochschule ist. Die Meierei befindet sich mit ihrer Lage auf dem steinernen Teppich, dem Vorplatz der Fachhochschule, im Spannungsfeld der einzelnen Bausteine und ist das Bindeglied des Gesamtensembles Wissenspark Salzburg-Urstein.
Der Wissenspark versteht sich als konsequente Weiterentwicklung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Salzburg-Urstein. Er definiert sich unter Einbeziehung bestehenden Gebäude über drei wesentliche gestaltbildende Elemente:
Urbane Plaza
Als räumliche Mitte des homogenen baulichen Gesamtensembles definiert der langgestreckte Platzraum der Plaza einen urbanen Ort im Landschaftsraum der Ursteinau. Die einzelnen angegliederten Bauteile verdichten sich zur Plaza.
Sie haben dort ihre Adresse.
Die Plaza übernimmt sämtliche Funktionen des klassischen europäischen Platzraumes.
- Vorfahrt, ist
- Aufenthaltsort, bietet
- Raum für Veranstaltungen und lädt
- durch angelagerte Cafe- bzw.Gastronomienutzungen zum Verweilen ein.
Im Norden lädt das terrassierte Café zum Blick über die Plaza ein, im Süden folgt sie mit einer großen, 25m breiten Freitreppe der ansteigenden Topographie.
Von dort verbindet ein etwa 3m breiter Steg die Plaza mit der Meierei und der Fachhochschule. Es entsteht dadurch ein räumliches Ensemble mit kurzen Wegen des gesamten Wissensparks Salzburg-Urstein vom Studentenheim bis zu den Mitarbeiterwohnungen und der Firma Stadlbauer.
Landschaftsbausteine
Sechs Bauwerke flankieren die Plaza. Sie sind max. 12m hoch und definieren, ähnlich den zwei Riegeln der Fachhochschule, den Platzraum auf zurückhaltende Art und Weise. Über zwei, Ost-West verlaufende,
Pflanzfelder bietet sich ein großzügiger visueller Kontakt zum umgebenden Landschaftsraum.
Die Baukörper werden aufgrund ihrer besonderen Lage im Landschaftsraum mit einer vertikal gegliederten, lasierten Holzfassade eingehüllt. Die Dachflächen werden extensiv begrünt. Einzelne semi-intensive Pflanzfelder runden das Bild eines in die Umgebung eingebetteten Ensembles ab.
Hochpunkte
Die drei Hochpunkte entlang der Plaza lokalisieren sich aus einem Geflecht von Sicht- und Wegebeziehungen. Sie prägen nachhaltig die räumliche Qualität des städtebaulichen Ensembles. Mit dem Hochpunkt der Bibliothek der Fachhochschule ist eine räumliche und inhaltliche Entsprechung vorhanden, die die Zugehörigkeit von Fachhochschule und Wissenspark wahrnehmbar macht. Die Fassaden der Hochpunkte werden mit perforierten Metalltafeln in rötlich-brauner Farbgebung ausgeführt, die gezielte Ausblicke in die umgebende Landschaft ermöglichen.


